Seitenhistorie
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Der nachfolgend dargestellte Versorgungsprozess zeigt die einzelnen Handlungen der behandelnden bzw. untersuchenden Personen nach einer Distorsion des oberen Sprunggelenks. Da die Handlungsoptionen vom jeweiligen Verletzungsmuster abhängen, haben wir aus Gründen der Übersichtlichkeit den auf unseren Fall zutreffenden Behandlungspfad rot gekennzeichnet.
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Stand: 15. März 2024
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Kommentierungen
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Kommentarbeantwortung
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Antwort
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Dr. Björn Mehlhorn
(per Mail)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist angedacht, daß das MIO Bildbefund auch die Links auf die Bilder mitgesendet werden (können). Damit kann der Bildbefund, wenn er "nur" ganz viele Links enthält, auch ein Ersatz für eine DICOM-CD sein - denn damit erhält man als Emfpänger ja auch alle Bilder als Link.
Die bisherige Variante ist die Übergabe eines Download-Links an den Patienten, unter dem sich dieser und der Arzt die Bilder herunterladen kann. Diese kryptische Variante ohne Standardisierung (Downloadlink im MIO) in der Übergangsphase scheitert oft daran, daß die Betreiber der Server nicht auf einer Whitelist sind und in vielen Firewalls geblockt werden.
Daher rege ich folgendes 2-Step-Verfahren für die Zeit vor dem MIO an (eine Idee für eine technische Lösung für die Möglichkeit mit dem Link habe ich bereits auch): Alle Server-Betreiber sollen sich bei MIO42 auf einer Portal-Seite registrieren als Betreiber so eines Röntgenbildservers. Die Daten werden selbst nicht an Dritte weitergegeben - es wird jeder IT aber ermöglicht, ein White-List-Verfahren über den MIO42-Server zu etablieren, damit man als Krankenhaus (bzw. Betrieb mit guten Firewalls) gesichert auf alle (registrierten) Röntgenbildserver zugreifen kann. Vorteil der zentralen Registrierung ist weiterhin, daß Sie wissen, unter welcher URL Server existieren - sodaß Sie das Link-Verfahren in den MIO dann anpassen können. Über den Web of trust - das ist ja etabliert - kann dann ein Deep-Link auf ein Bild, welches ein Empfänger (eHBA-Besitzer oder SMC-B-Nutzer) liest, angereichert werden mit Empfänger-Daten ("Ich bin Arzt und darf drauf zugreifen") - und kann dann das Bild (verschlüsselt) durchs Internet bugsieren. Das Bild ist signiert und verschlüsselt und nur vom eHBA/SMC-B zu entschlüsseln.
Primär - zur Umgehung der Firewallproblematik an sämtlichen Krankenhausstandorten - braucht es jedoch ein Verzeichnis sämtlicher Server - ggfs. sogar mit einer https:-Verbindung oder FTPS-Verbindung, die nur zu GEMATIK-Teilnehmern aufgebaut werden kann (Schlüssel im FTPS oder HTTPS sind per GEMATIK-Verfahren prüfbar). Diese "Distribution" der Röntgenbilder sollte parallel für den Radiologen angeboten werden für den Patienten (normal https - mit den Schlüsseln, die ein Browser mitbringt) und dann mit einem speziellen "Gematik-HTTPS", wo die Schlüssel nur von der GEMATIK mitgebracht werden.
Mit freundlichem Gruß
Björn Mehlhorn
Primär liegt der Fokus des MIO eBildbefund auf der Speicherung strukturierter Befundberichtsdaten in der ePA. In bestimmten Anwendungsfällen ist es für den Nutzenden mindestens von Vorteil, teilweise unerlässlich, auch die Bilddaten einsehen zu können. Zusammen mit der gematik und der AG MIO in der Radiologie tragen wir aktuell die denkbaren Möglichkeiten einer Bildspeicherung bzw. -verlinkung im MIO eBildbefund zusammen und schaffen damit eine Diskussionsgrundlage für die Politik, Industrie und Anwenderschaft im Hinblick auf bestehende Bedarfe, technische Machbarkeit, Finanzierbarkeit und ggf. zu schaffende technische sowie regulatorische Voraussetzungen.
Klarstellend ist zu erwähnen, dass die mio42 GmbH keine(n) Server betreibt/betreiben wird, auf denen ePA-Daten oder andere im Zusammenhang mit MIO's entstehende Daten gespeichert werden. Insofern kann das vorgeschlagene Whitelistening nicht bei der mio42 GmbH erfolgen.
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