beschreibt den Inhalt des Elementes. Die Beschreibung ist die fachliche Definition: was gemeint ist und womit das Element befüllt wird. Bei Gruppen beschreibt sie, was zusammengefasst wird.
„Unveränderlicher Teil der einheitlichen Krankenversicherungsnummer der GKV gemäß § 290 SGB V.“
Rationale
enthält in besonderen Fällen eine Begründung, warum das Element in der vorliegenden Form in das Informationsmodell aufgenommen wurde, z. B. durch Referenzen auf externe Spezifikationen.
Häufige Quellen sind die Technische Anlage zu Anlage 4a (BMV-Ä), der HL7®-Leitfaden Basis DE oder das Valueset, aus dem die Werteliste stammt. Links führen zur Quelle.
Geburtsdatum der Patient:in: „Technische Anlage zu Anlage 4a (BMV-Ä) V1.12“
Datentyp
gibt den Datentyp an, mit dem das Element befüllt wird. Nur Items haben einen Datentyp, Gruppen nicht.
Die Datentypen sind fachlich gemeint. Wie ein Wert in FHIR® abgebildet wird, steht im FHIR-Mapping.
...
identifier
Kardinalität
gibt an, wie häufig in einem bestimmten Anwendungsszenario ein Wert für das Element übermittelt werden darf. Ausgedrückt wird das mit einem minimalen und einem maximalen Wert (min..max).
Die Kardinalität gilt innerhalb des übergeordneten Elements. Das Anwendungsszenario heißt „Basis-Kardinalitäten“. Manche Kardinalitäten hängen von einer Bedingung ab
...
.
Basis-Kardinalitäten : 0..1 Das Element darf fehlen und höchstens einmal vorkommen.
Terminologie-Assoziation / Wertelisten
enthält einzelne oder mehrere Codes, mit denen dieses Element gefüllt werden kann bzw. muss.
Werteliste: die zulässigen Werte eines codierten Elements, mit dem Valueset und der Verbindlichkeit der Bindung (z. B. required).
Terminologie-Assoziation: ein Code, der die Bedeutung des Elements selbst ausdrückt, etwa die Art einer Kennung
gibt die Umsetzung des Elements in Primärsystemen vor. Das Schlüsselwort nennt die Verbindlichkeit:
MUSS: verbindliche Vorgabe. Sie ist ohne Ausnahme umzusetzen.
SOLL: Empfehlung. Sie ist umzusetzen, wenn nicht gewichtige Gründe dagegen sprechen. Wer abweicht, muss die Folgen kennen und abgewogen haben.
KANN: freigestellt. Die Vorgabe beschreibt eine zulässige Möglichkeit.
Wann eine Vorgabe gilt, steht in ihrem Text. Die Kardinalität ändert sie nicht
...
.
MUSS, bei Einrichtung/Organisationseinheit (KBV-Basis): „Für die Abbildung einer Betriebsstätte muss die Gruppe "Betriebsstätte" verwendet werden.“
FHIR-Mappings
gibt an, an welcher Stelle in der technischen FHIR®-Spezifikation das Element umgesetzt ist.
Vor dem ersten Punkt steht das Profil, danach der Elementpfad. Der Pfad kann Slices (identifier:KrankenversichertenID) und eine Typauswahl (value[x]:valueBoolean) enthalten.
KBV_PR_WEST_… sind Profile dieses Leitfadens, KBV_PR_Base_… unverändert genutzte KBV-Basisprofile, Profile mit dgLP stammen aus dem ePA-Laborbefund.
Ein Profil ohne Pfad heißt: Das Element wird als eigene Ressource dieses Profils umgesetzt. Bei einer Referenz ist es das Zielprofil.
Mehrere Zeilen heißen: Das Element ist an mehreren Stellen umgesetzt.
Gruppen, die nur gliedern, haben teils kein FHIR-Mapping.
mappt auf die zugrundeliegenden Spezifikationen, siehe Darstellung von Mappings.
Für jede Spezifikation gibt es eine eigene Tabelle „Mapping nach …“, u. a. AWS 1.3.0, KBV-Basis 1.8.0, KVDT, BDT, EHDS und ePA-Laborbefund. Die Spalte Overlap sagt, wie gut das Ziel zum WEST-Element passt: deckungsgleich, enger oder weiter.
Die Mappings sind Orientierungshilfen, keine verbindliche Transformationsvorschrift. Wozu sie dienen und wie sie entstanden sind, steht unter Mappings im Informationsmodell.