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Hier finden Sie Pressemitteilungen der mio42.
Die mio42 GmbH präsentiert sich und die aktuellen Projekte in Berlin auf der DMEA
08.04.2024
Die mio42 GmbH präsentiert sich auf der DMEA 2024 - Europas Messe für die digitale Gesundheitsversorgung vom 9. bis 11. April in den Berliner Messehallen. Zum zweiten Mal als Aussteller vor Ort, freut sich die mio42 darauf, die aktuellen MIO-Projekte rund um die elektronische Patientenakte (ePA) für alle am Stand F-107 in Halle 1.2 zu präsentieren. Mit dabei sind die bereits vielfach gelobten UX-Visualisierungen, die nicht nur zeigen, wie MIOs in der Praxis aussehen können, sondern vor allem eine Umsetzungsunterstützung für die IT-Industrie darstellen. Sie zeigen auf, wie die Beziehungen der Daten untereinander funktionieren und tragen somit zu einer praxistauglichen Umsetzung bei. Wie genau die Visualisierungen funktionieren, ist auf der Webseite der mio42 nachzulesen: https://mio.kbv.de/display/MIOATT/Visualisierungen
Im Rahmen der Veranstaltung wird die mio42 GmbH an verschiedenen Sessions teilnehmen, bei denen wichtige Themen der digitalen Gesundheitsversorgung diskutiert werden. Den Anfang macht die Session „MIOs in der datenbasierten ePA für alle“ am Dienstag, 9. April 2024, von 12.15 bis 13 Uhr in Halle 4.2, Box 1, in der die mio42 gemeinsam mit der gematik aufzeigt, welche Veränderungen sich für die MIOs in der ePA für alle durch den datenbankbasierten Ansatz ergeben und welche Chancen diese Neuerung bietet.
Am Mittwoch, 10. April 2024, von 10.15 bis 11 Uhr, findet die Podiumsdiskussion „Interop als zentrale Strategie der Digitalisierung – Und nix kommt in der Versorgung an!?" in Halle 4.2, Box 1, statt, bei der Geschäftsführer Bernd Greve als Speaker dabei sein wird.
Des Weiteren wird in der Dialog Session „Medikation und ePA – was ändert sich?“ am Mittwoch, 10. April 2024, von 15.15 bis 16 Uhr in Halle 4.2, Box 1, Projektleiterin Franziska Ramm als Speakerin vertreten sein. In dieser Session wird es unter anderem um das MIO Medikationsplan, den ersten Anwendungsfall in der ePA für alle, gehen.
Zusätzlich zu den Sessions bietet die mio42 GmbH auch eigene Talks und Vorträge am eigenen Messestand an. Am Mittwoch, 10. April 2024, findet von 11.30 bis 12 Uhr eine Dialog-Session zum Thema „Wie kommen die MIOs in die Primärsysteme? Über Perspektiven & Herausforderungen im Implementierungsprozess“ statt, bei der Alexander Rosenberger in seiner Funktion als Leiter Partnerships eine Diskussionsrunde mit Primärsystemherstellern moderieren wird.
Zum Abschluss des Messetages, am Mittwochnachmittag um 15.30 Uhr, gibt Dennis Kipping, Leiter Engineering, gemeinsam mit Sven Lüttmann vom bvitg einen „Express Einblick" zum MIO Viewer. Pro MIO-Projekt wird es einen Viewer geben – eine Software-Komponente, die in unterschiedliche Primärsysteme integriert werden kann, um MIOs anzuzeigen. Der Quellcode steht frei auf GitHub zur Verfügung.
Besucher:innen sind herzlich dazu eingeladen, an den Sessions teilzunehmen und mit den Expert:innen der mio42 GmbH in den Dialog zu treten. Weitere Informationen zu den Sessions und dem Messestand finden Sie auf https://mio.kbv.de/x/CIBvDg und vor Ort auf der DMEA 2024 in Berlin.
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MIO-Inhalte zukünftig auf einen Blick: mio42 und bvitg präsentieren Ergebnisse zum gemeinsamen Proof of Concept MIO Viewer
13.03.2024
Vor einem Jahr beschlossen die mio42 GmbH und der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. (bvitg) die gemeinsame Entwicklung eines Proof of Concept (PoC) für MIO-Anzeige-Komponenten am Beispiel Impfpass. Die Ergebnisse des MIO Viewer PoC stehen nun als Open-Source-Lösung auf GitHub zur Verfügung.
Als sich die mio42 und der bvitg im Februar 2023 entschlossen, ein PoC für den MIO Viewer zu erarbeiten, war das Ziel schnell klar. Es sollte eine technische Lösung entwickelt werden, um die Inhalte von medizinischen Informationsobjekten (MIOs) kompakt und strukturiert zur Anzeige zu bringen. Gleichzeitig sollte die Software-Komponente möglichst einfach in Primärsysteme eingebunden werden können. Die Pressemitteilung zum Auftakt des Projektes kann hier eingesehen werden: https://www.bvitg.de/die-inhalte-der-epa-bekommen-ein-neues-gesicht-mio42-und-bvitg-entwickeln-mio-anzeigemoeglichkeiten/
Nach etwa einem Jahr gelungener Zusammenarbeit erreicht das Projekt, das zunächst beispielhaft das MIO Impfpass umsetzte, nun einen erfolgreichen Abschluss in Form einer funktionierenden und von den beteiligten Industrieunternehmen getesteten Softwarekomponente, welche auf GitHub unter https://github.com/mio42-GmbH/Prototyp-MIO-Viewer bezogen werden kann. Der „MIO Viewer Impfpass“, der zukünftig als integrierbare Komponente für Primärsysteme bereitgestellt wird, ist eine Anzeigelösung für MIO-Inhalte des Impfpasses und stellt die enthaltenen Informationen strukturiert und hierarchisch im Primärsystem dar. Dabei kann der MIO Viewer besonders Leistungserbringer:innen unterstützen, die MIO-Inhalte lediglich anzeigen beziehungsweise lesen wollen. Anders als eine native Implementierung eines MIO dient der MIO Viewer vielmehr als Sekundärdokumentation und repräsentiert ausschließlich einen bestimmten Versionsstand eines MIO. Gleichzeitig dient der Viewer als Inspiration dafür, wie die Anzeige eines MIO nativ implementiert in einem Primärsystem aussehen könnte.
Im Rahmen der Projektarbeit haben mehrere technisch und fachlich unterschiedliche Primärsysteme die Einbindung des MIO Viewers unter Leitung des bvitg erfolgreich getestet. Von Vorteil war insbesondere der niederschwellige Zugang über die Plattform GitHub, wodurch das Testing einfach realisiert werden konnte. Die mio42 war für die technische Entwicklung des MIO Viewers zuständig und hat dabei im Rahmen der iterativen Erarbeitung die Anforderungen seitens der Industrie berücksichtigt.
„Wir nehmen immer wieder wahr, wie wichtig eine enge Abstimmung zwischen Spezifikationsorganisationen und der Industrie ist. Die Zusammenarbeit zum Proof of Concept ist ein gelungenes Beispiel dafür“, so Jens Naumann, bvitg-Vorstandsmitglied. Auch Bernd Greve, Geschäftsführer der mio42 GmbH, sieht die Kooperation gewinnbringend für beide Seiten. „Diese Rollenverteilung hat gut funktioniert. Letztendlich wollen wir nicht bei unseren Spezifikationen aufhören, sondern begleiten auch deren Umsetzung nach besten Kräften.“
Nach dem Impfpass sollen nun weitere Themen folgen. Der Fokus liegt zunächst vor allem auf dem im Digital-Gesetz (DigiG) priorisierten MIO Medikationsplan. Beide Seiten erhoffen sich, mit weiteren MIO Viewer-Entwicklungen zusätzliche Unterstützung bei der Implementierung und Verbreitung von MIOs zu leisten. Der Grundstein dafür wurde mit dem Abschluss des Proof of Concept gelegt.
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MIO-Vision: Startschuss für den digital gestützten Medikationsprozess in der ePA mit großer Beteiligung
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