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Hier werden Hinweise hinterlegt, die im Rahmen der Softwareumsetzung hilfreich sein können. Sie richten sich an Hersteller :Innen und sind so angelegt, dass sie sinnvoll, zweckmäßig und im gesetzlichen Rahmen angesiedelt sind.
Derzeit sind folgende übergreifende Operationalisierungshinweise zum MIO vorgesehen:
Datenübermittlung:
Das MIO Laborbefund als Inhalt der ePA dient vornehmlich der Bereitstellung der Befundinformationen für PatientInnen sowie weitere behandelnde Personen. Sofern weitere Datenübermittlungen wie z. B. LDT 3 zwecks ergänzender Abrechnungsinformationen notwendig sind, können diese parallel erfolgen.
Eine Teilmenge des LDT3 https://update.kbv.de/ita-update/Labor/Labordatenkommunikation/ , die Datensätze für die "Befundübermittlung Labor an Einsender", ist auf das Informationsmodell abbildbar.
Perspektivisch gibt es folgende Optionen für die Arzt-Ärztin-Kommunikation eines MIO Laborbefund (im
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FHIR®-Format):
- MIO zusammen mit LDT3-Daten in der Kommunikation mit ambulanten Praxen
- MIO zusammen mit digitalen Formaten (z. B.
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- HL7® v2) in der Kommunikation mit Kliniken
- MIO über KIM
Codes aus anderen Code-Systemen:
In vielen Fällen ist es möglich, alternativ zu einem SNOMED CT®-Code auch einen Code aus einem anderen Code-System anzugeben. Im Informationsmodell wird dies abgebildet durch das Element "Code aus anderem Codesystem
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". Dabei sollte zusätzlich zum Code auch das Code-System, die Version des Code-Systems und der Anzeigename (
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Display Name) übermittelt werden.
Automatische Übernahme von Daten:
An vielen Stellen (z. B. Versichertenstammdaten, Laborergebnisse) sind inhaltliche Überlappungen mit Informationen im Primärsystem zu erwarten. Wenn fehlerfrei möglich, können gewisse Informationen automatisch übertragen werden, um Informationen zu synchronisieren und somit Doppeleintragungen und Informationsdiskrepanzen zu vermeiden. Allerdings sollte ein solcher Prozess einer Qualitätssicherung unterliegen und die verantwortliche Person sollte die Möglichkeit haben oder sogar dazu angehalten werden, automatisch übertragene Daten zu prüfen. Vor allem gilt zu prüfen, ob die automatisch übertragenen Daten zum Zeitpunkt der Überleitung aktuell sind.
Bevorzugung von codierten Informationen:
Die Übernahme von strukturierten Daten und Codierung ist zu bevorzugen, aber Freitexte sollen auch erlaubt sein. Vorstellbar ist ein Hinweis darauf, dass Information in codierter Form angegeben werden sollte, und eine verständliche Gestaltung der Code-Auswahl.
Darstellung von Codes:
Codierte Informationen sollten anhand der Displaynamen des Codes und ggf. dessen Synonyme dargestellt werden.
Umgang mit Patientendatenänderungen:
Für erstellende Systeme: Wenn die zu behandelnde Person der behandelnden Person eine Patientendatenänderung mitteilt, zum Beispiel durch die eGK, sind immer die aktuellsten Daten durch das System im erstellten Bundle zu verwenden.
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Für anzeigende Systeme: Es sollten immer die aktuellsten Patienteninformationen aus dem MIO angezeigt werden.
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