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Für die Schwangere bietet der elektronische Mutterpass:
- Komfortablere Handhabung, da der papierbasierte Mutterpass nicht mehr mitgeführt und bei jeder Untersuchung vorgezeigt werden muss
- Die Dokumentation aller schwangerschaftsrelevanten Daten in strukturierter, übersichtlicher und gut lesbarer Form – das bedeutet kein manuelles Einheften oder Einlegen von zusätzlichen Befunden/Ausdrucken oder handschriftliche (unter Umständen schlecht lesbare) Einträge
- Die Möglichkeit, die Dokumentation zu allen vorausgegangenen (und elektronisch erfassten) Schwangerschaften in der elektronischen Patientenakte einzusehen - das bedeutet auch, dass eine Schwangere bei mehreren Schwangerschaften nicht mehr mehrere Mutterpässe mitführen muss
- Die Option
Hier werden die Inhalte des Artefakts Nutzenanalyse dargestellt.
Beispieltext Zahnarzt-Bonusheft
Ein elektronisches Zahnarzt-Bonusheft kann von deutlichem Nutzen für die beteiligten Anwendergruppen sein und ist gleichzeitig verbunden mit Vorteilen gegenüber einem papierbasierten Dokument.
Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der BARMER, wonach von den lediglich 66% der Versicherten, die überhaupt ein Bonusheft besitzen, jede sechste Person dieses zunächst einmal suchen muss, lassen bereits einige dieser Vorteile erahnen. https://www.barmer.de/presse/bundeslaender-aktuell/schleswig-holstein/aktuelles/zahn-bonus-app-174612
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- , über ein Managementsystem an bevorstehende
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- Termine erinnert zu werden
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- oder schwangerschaftsrelevante Hinweise angezeigt zu bekommen
Vorteile für die betreuenden Arztpraxen/Krankenhäuser/Hebammen
- Eine höhere Sicherheit bei der Betreuung der Schwangeren, da die schwangerschaftsrelevanten Informationen im Praxisverwaltungssystem vollständig erfasst werden und, anders als bei einem papierbasierten Dokument, nicht verloren gehen können
- Entlastung im Praxisalltag durch ein Wegfallen der Papierdokumentation verbunden mit einer größtenteils automatisierten Befüllung des Mutterpasses auf Basis der Primärdokumentation
- Verfügbarkeit der Untersuchungsbefunde: durch die gleichzeitige Erfassung im Praxisverwaltungssystem und in der elektronischen Patientenakte sind die Befunde jederzeit verfügbar und einsehbar
- Mehr Flexibilität bei der Dokumentation – durch die elektronische Fassung des Mutterpasses besteht die Möglichkeit, zu bestimmten Untersuchungsparametern längere freitextliche Angaben zu machen sowie ergänzende Informationen zu hinterlegen
- Bei Mehrlingsschwangerschaften können kindsspezifische Befunde strukturiert, übersichtlich und, soweit medizinisch möglich, differenziert erfasst werden
- Medizinisch relevante Informationen aus vorangegangenen Schwangerschaften können im Praxisverwaltungssystem eingesehen und bei jeder erneuten Schwangerschaft berücksichtigt werden
- Die Option, über ein Managementsystem Erinnerungen an bevorstehende Termine einzurichten oder auch Hinweise zu bestimmten Befunden und zusätzliche Maßnahmen einzubinden, beispielsweise bei einer bestimmten Risikokonstellation in der Schwangerschaft
- Die Dokumentation über den Verlauf der Schwangerschaft kann auch in der Entbindungsklinik vom betreuenden Personal eingesehen werden
Vorteile für die Krankenkassen
- Durch die elektronische Erfassung von Untersuchungsbefunden und medizinisch relevanten Informationen werden möglicherweise überflüssige Kontroll- bzw. Doppeluntersuchungen vermieden, was langfristig zu einer Reduzierung der Ausgaben für Schwangerschaft/Mutterschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragen kann
Für die zahnärztlichen Praxen/Untersuchenden hat dies den Vorteil:
- Einer Entlastung im Praxisalltag, da durch das automatische Überführen der Daten aus dem zahnärztlichen Praxisverwaltungssystem in die Patientenakte ein Stempeln nicht mehr erforderlich ist
- Eines geringeren Arbeitsaufwandes, da aufgrund des digitalen Formats ein Verlust des Bonushefts und damit ein Nachtragen bereits stattgefundener Besuche obsolet werden
- Der Darstellung des Bonus-Status der Versicherten im zahnärztlichen Praxisverwaltungssystem
Die Krankenkassen profitieren davon:
- Regelmäßige Zahnvorsorgeuntersuchungen tragen zu einer höheren Zahngesundheit der Versicherten bei, was langfristig zu geringeren Ausgaben im Bereich der zahnärztlichen Leistungen führen kann
https://www.kzbv.de/bonusheft.39.de.html
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