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Schlüssel

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Status
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Anwendung

Erhält eine versicherte Person eine Untersuchung durch ein bildgebendes Verfahren, wird ein Befundbericht erstellt. Dieser beschreibt und interpretiert die angefertigten Aufnahmen und beantwortet - soweit dies durch das gewählte Verfahren möglich ist - die medizinische(n) Fragestellung(en) aus der Anforderung. Der radiologische Befundbericht wird bislang meist als Fließtext formuliert und in Freitextform gespeichert. Die Übermittlung erfolgt analog als Ausdruck oder Fax, bzw. digital als PDF-Dokument. Künftig soll nach Abschluss der Befundung durch das befunderstellende Primärsystem (z. B. Radiologieinformationssystem (RIS), Praxisverwaltungssystem (PVS), Krankenhausinformationssystem (KIS)) ein interoperabel nutzbares MIO Bildbefund erstellt und in der elektronischen Patientenakte (ePA) zur Verfügung gestellt werden. Die darin in strukturierter Form vorliegenden Daten können von weiterbehandelnden Personen, sofern diesen ein Lesezugriff durch die versicherte Person erteilt wurde, im Rahmen einer Behandlung genutzt und dabei zugleich in deren Primärsystem übernommen werden. Neben dem Bereitstellen des MIO Bildbefund in die ePA ist auch eine direkte Übermittlung des MIO Bildbefund an zuweisende/weiterbehandelnde Personen bzw. das Teilen der ePA-ID des MIO Bildbefund über die Telematikinfrastruktur (z.B. mittels einer KIM-Nachricht) möglich.

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Funktionen/Operationen zum MIO Bildbefund

Info
titleWichtiger Hinweis:

Die nachstehend beschriebenen Funktionen sind weder abgestimmt noch wurden sie abschließend auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft. Sie stellen somit lediglich sinnvolle (Nach)Nutzungsoptionen des MIO Bildbefund aus Sicht der mio42 GmbH dar.

Erstellen des MIO Bildbefund

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  • Versicherte Personen und zugriffsberechtigte Leistungserbringende können die Dokumenten-UID des MIO Bildbefund (Link auf das MIO in der ePA) auf geeignetem Weg elektronisch teilen. Dies kann zum Beispiel dazu genutzt werden, um in einem ePA-Dokument auf diesen ePA-Eintrag zu verweisen oder um bspw. mittels einer TIM-Nachricht den Empfangenden gezielt auf dieses Dokument aufmerksam zu machen.

Überblick

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Zu  Zu den Anwendergruppen "Ärzt:innen ambulant" und "Ärzt:innen stationär" zählen alle Ärzt:innen, die in einem ambulanten bzw. stationären Setting tätig sind. Inbegriffen sind jeweils Hausärzt:innen, Zahnärzt:innen, Fachärzt:innen sowie Kinder- und Jugendärzt:innen.


Stand: November 2024März 2025