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Eben dieser Datenaustausch findet laut Praxisbarometer der KBV derzeit kaum statt, weder in der Kommunikation zwischen Kliniken und Praxen, noch innerhalb des niedergelassenen Sektors selbst. Das liegt unter anderem an den verschiedenen Datenaustauschformaten, die untereinander nicht kompatibel sind. In einem digitalisierten Gesundheitswesen muss es aber möglich sein, Daten der elektronischen Patientenakte (ePA) sowohl beim Hausarzt, als auch beim Besuch einer Klinik und vom Versicherten selbst bearbeiten zu lassen, auszuwerten und zu durchsuchen, unabhängig von Sprach- und Ländergrenzen – die Definition von syntaktischer Interoperabilität. Um dieses Ziel zu erreichen, nutzen wir für unsere MIOs FHIR®.
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An diesem Beispiel lässt sich leicht der Vorteil von FHIR® erkennen: Ressourcen müssen nicht wie Dokumente jedes Mal neu angelegt werden, sondern finden erneut Verwendung. Bei unseren MIOs kommt beispielsweise die Ressource ‚Patient‘ immer vor und kann erneut verwendet werden. Zu diesem Zweck hat die KBV Basisprofile-Basis-Profile definiert.
Darüber hinaus ist FHIR® ein moderner Webstandard, der plattformunabhängig ist und sich daher für Desktop-Anwendungen ebenso verwenden lässt, wie für Apps. Auch international wird der Standard inzwischen in über 20 Ländern von zahlreichen Organisationen angewendet. Diese Vergleichsmöglichkeiten, kombiniert mit einer aktiven und offenen Community und dem einfachen Erlernen mithilfe verschiedener Tools, macht FHIR® zu einem idealen Standard für die MIOs.