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Hier sehen Sie eine Skizze des Fallbeispiels, wie es in einem Softwaresystem dargestellt werden könnte. Die Darstellung wurde in Zusammenarbeit mit Recare Solutions erstellt, einer cloudbasierte Plattform zur Planung und Durchführung von nachgelagerten Versorgungsbedürfnissen nach stationären Krankenhausaufenthalten. 

Basierend auf einem pseudonymisierten Versorgungsprofil werden registrierte Nachversorgungseinrichtungen (stationäre und ambulante Pflege, Reha-Einrichtungen) mit passenden Versorgungsangeboten angefragt. Ihre Versorgungsbereitschaft können diese ebenfalls über die Plattform signalisieren. Nach Rücksprache mit dem Patienten erfolgt durch die sendende Einrichtung die Rückbestätigung der Versorgung und im Anschluss die Freigabe der Daten. Die Datenübertragung erfolgt dabei komplett Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sodass Recare zu keiner Zeit Zugriff auf die personenbezogenen Patientendaten erhält. Somit wird höchsten Datenschutzanforderungen und gesetzlichen Vorgaben an den Umgang mit Patientendaten entsprochen. Auch Patientenbeförderungs- und Hilfsmittelsuchen lassen sich über die Plattform realisieren. Heute verbindet Recare ca. 640 Akut- und Rehakliniken mit ca. 15.000 Nachversorgern. Mehr Informationen unter www.recaresolutions.com

Die folgende Visualisierung hat zum Ziel, das Fallbeispiel in einer Form darzustellen, die eher dem entspricht, was AnwenderInnen aus ihrem Arbeitsalltag gewohnt sind. Bitte beachten Sie, dass diese Ansicht keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und viele Sachverhalte sicherlich anders dargestellt werden könnten. Als mio42 GmbH machen wir verbindlichen keine Vorgaben darüber, wie die MIOs und PIOs graphisch und interaktiv umgesetzt werden sollen, sondern wir legen nur die Inhalte fest. Die folgenden Abbildungen dienen lediglich als Hilfestellung für diejenigen, die sich eher auf der AnwenderInnenseite befinden, also vor allem Pflegefachkräfte. Damit Das PIO Überleitungsbogen die Überleitung von PatientInnen tatsächlich verbessert, brauchen wir besonders Kommentare aus der Praxis, und wir hoffen, dass diese Seite für diejenigen, die bisher keine oder wenig Erfahrung mit Modellen, Codesystemen und FHIR gemacht haben, einen Einstieg in das PIO Überleitungsbogen bieten kann.

Da das Fallbeispiel 2 zum Ziel hat, aufzuzeigen, dass das PIO Überleitungsbogen ein flexibles Dokument ist, welches es erlaubt, bereits etablierte Systeme zu verwenden, beschränkt sich die Visualisierung auf den Abschnitt Funktionsbeurteilungen. Ein ausgefüllter Überleitungsbogen wird in Beispiel 1 abgebildet. Im Fallbeispiel 1 von Herrn Yilmaz wird für diesen Abschnitt der Barthel Index verwendet, der im PIO Überleitungsbogen sozusagen als Gesamtpaket zu Verfügung gestellt wird. Bei einem sehr rudimentären Primärsystem, das keine eigenen Systeme, Kataloge, usw. beinhaltet, bietet also der Barthel Index aus dem PIO Überleitungsbogen die Möglichkeit, ohne Mehraufwand eine systematische und codierte Funktionsbeurteilung zu erstellen. 

Viele Primärsysteme verwenden aber bereits andere Klassifikationen und Systeme. Diese sind je nach Setting und Einrichtungsart unterschiedlich und können nicht 1:1 im PIO Überleitungsbogen aufgenommen werden. Daher haben wir an mehreren Stellen im PIO Überleitungsbogen die Möglichkeit geschaffen, freie Angaben zu machen. Ein Beispiel ist das freie Assessment. 

Im Folgenden ist dargestellt, wie das freie Assessment verwendet werden kann, um den Selbstpflegeindex (SPI) des Pflegeklassifikationssystems epaCC abzubilden. Diese Darstellung ist eine Hilfe, um sich das Modell in Aktion vorzustellen. Das eher technische und genauere Mapping der Informationen auf unser Informationsmodell sehen Sie unten auf der Seite Fallbeispiel 2 - Überleitungsbogen von Frau Elfriede Schlosser.

Assessment frei am Beispiel des SelbstPflegeIndex SPI des epaAC