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In unseren MIOs gibt es an vielen Stellen die Möglichkeit ein Konzept, also die Bedeutung der Information, die übermittelt werden soll, über einen Freitext und/oder Codes abzubilden. Dies entspricht in FHIR dem Datentyp CodeableConcept (https://hl7.org/fhir/R4/datatypes.html#CodeableConcept). Dieser kann, vereinfacht gesagt, entweder aus einer textuellen Beschreibung des Konzeptes bestehen (nur Text), der Codierung mithilfe eines in einem Codesystem definiertem Codes mit dazugehörigem Wiedergabename (nur Code/mehrere Codes) oder aber aus einer Kombination aus beidem (Text und Code). Die Verwendung mehrerer Codes aus unterschiedlichen Codesystemen und eines Freitextes für ein und dasselbe Konzept ist hier explizit erlaubt und je nach Kontext auch fachlich sinnvoll. Hierbei ist nur zu beachten, dass alle Repräsentationen genau dasselbe Konzept abbilden und sich in der Granularität unterscheiden können jedoch inhaltlich keine andere Bedeutung haben dürfen.

Technisch kann (ohne zugrundeliegendes Mapping) nicht überprüft werden, ob diese Elemente (Codes und/oder Text) inhaltlich zusammenpassen. Beispielsweise kann der Freitext ("Herzinfarkt") eine gänzlich andere Bedeutung haben als der verwendete Code ("J18.9" für "Pneumonie, nicht näher bezeichnet"), solange der Code aus dem gefordertem Codesystem stammt. Daher liegt die Verantwortung der Prüfung und gegebenenfalls Anpassung beziehungsweise Entfernung dieser Elemente bei der bearbeitenden Person. Die Funktionen des Primärsystems können hierbei unterstützen. 

Um die Zahl von Fehl-Zuordnungen möglichst gering zu halten, sollte bei Bearbeitung der Elemente ein entsprechender Hinweis an die bearbeitende Person ausgegeben werden.