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Für anzeigende Systeme und erstellende Systeme:

  • In Primärsystem/FdV muss grundsätzlich in der Lage sein, alle Versionen eines MIO lesen zu können. Bei der Erstellung oder inhaltlichen Änderung einer MIO-Datei muss immer die neueste Version des MIO verwendet werden. MIO-Dateien in älteren Versionen, die inhaltlich nicht geändert werden, bleiben unverändert und werden nicht auf die aktuelle Version des MIO adaptiert. Zu einer MIO-Instanz kann es jedoch mehrere MIO-Dateien in unterschiedlichen Versionen in der ePA einer versicherten Person geben. Beispiel: Die ersten Einträge in der ePA sind in MIO-Version 1.0.0 und die folgenden Einträge in MIO-Version 1.1.0.
  • Wenn eine neue bzw. aktuelle Version des MIO verwendet wird, dann müssen die Profile mit der Struktur verwendet werden, wie sie auch in der aktuellen Version vorkommen. Das kann unter Umständen bedeuten, dass bestimmte Informationen in der neuen Version nicht mehr vorkommen, zum Beispiel weil ein Profil angepasst wurde oder sogar komplett weggefallen ist. Eine Art „Transformation“ der Einträge aus der älteren Version in die neue Version ist nicht immer 1:1 möglich. Das heißt, „ältere“ Einträge (= Einträge, die in einer älteren MIO-Version erstellt wurden) müssen immer lesbar sein, bzw. angezeigt werden können. Es obliegt den HerstellerInnen, ob sie eine Art „Hinweis“ einbauen, wenn ein Eintrag in einer neuen MIO-Version erstellt wird. Dies kann den AnwenderInnen als Hinweis dienen, ggfs. den alten Eintrag zu prüfen und bei Bedarf relevante Informationen im neuen Eintrag zu ergänzen, wenn dies für die weitere Behandlung relevant ist.

Für erstellende Systeme:

Wenn die zu behandelnde Person der behandelnden Person eine Patientendatenänderung mitteilt, zum Beispiel durch die eGK, sind immer die aktuellsten Daten durch das System im erstellten Bundle zu verwenden. 

Für anzeigende Systeme:

Es sollten immer die aktuellsten Patienteninformationen aus dem MIO angezeigt werden.


Für erstellende Systeme: 

Innerhalb eines Bundles werden die beinhalteten Personen und Organisationen (bspw. Patient, Practitioner, Organization) aus nahezu allen Profilen referenziert. Es sollte darauf geachtet werden, dass bspw. für eine behandelte Person innerhalb eines MIO-Eintrages nur eine Instanz erzeugt wird. Diese Instanz kann mehrfach referenziert werden.