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Wie entstehen MIOs?

Die Erstellung von Medizinische Informationsobjekten (MIOs) erfolgt in mehreren Phasen. 

Der Startpunkt ist ein Konzept für ein versorgungsrelevantes, technisch spezifiziertes Modell, welches in eine elektronische Patientenakte verfügbar gemacht werden kann. Das Konzept kann, muss aber nicht, auf einer Papiervorlage fußen.

Erwartungsgemäß ergeben sich aus der Nutzung bzw. Anwendung des definierten MIO bestimmte Vorteile für die Nutzer- bzw. Anwendergruppen. 

Die KBV bietet ihre Expertise bei der Erstellung eines MIO unterstützend an.

Wenn Sie also Interesse an der Erstellung eines MIO haben. bitten wir Sie, folgendes Dossier (Verlinkung Dossier) auszufüllen und an mio@kbv.de zu schicken. Sollten Sie vorab Fragen zum Dossier haben, können Sie sich gern an ebendiese E-Mail-Adresse an uns wenden. Wir werden das Dossier prüfen und uns bei Rückfragen an Sie wenden. Nach sorgfältiger Prüfung der eingereichten Unterlagen werden wir Ihnen Rückmeldung geben, ob das MIO in dieser Form umgesetzt wird oder nicht. 


Nach dem Auftrag wird der Prozess initiiert 

Wenn das MIO umgesetzt werden soll, beginnt die sogenannte Initiierungsphase. In dieser Phase werden in gemeinsamen Gesprächen der Erstellungsprozess konkretisiert und wichtige Fragestellungen beantwortet.

Die drei wichtigsten, zu klärenden Aspekte dieser Phase sind die Verteilung der Arbeitsschritte, die Festlegung des zeitlichen Rahmens sowie die Aufstellung der Projektteams.


Die Erstellung des MIO

Der zeitliche Rahmen ist definiert, die Projektteams sind aufgestellt und die Arbeitspakete klar verteilt. Das MIO kann inhaltlich definiert werden!

Die Erstellung eines MIO setzt sich aus drei wesentlichen Arbeitspaketen zusammen. Die Beschreibung dieser Arbeitspakete, sowie die verwendeten Standards und Werkzeuge sind in folgender Tabelle aufgeführt:


ArbeitspaketKurzbeschreibungStandardsArbeitstool
Konzeptionelles Informationsmodell und Awendungsszenarien

Die fachlichen Inhalte eines MIO werden in einem konzeptionellen Informationsmodell hierarchisch und mithilfe verschiedener Elemente dargestellt. Es soll dabei besonders dem medizinischen Fachpublikum eine Übersicht über die Inhalte bieten. 

Ein Anwendungsszenario beschreibt, ob und wie häufig ein bestimmtes Element, welches im konzeptionellen Informationsmodell dargestellt wird, bei der Befüllung des MIO vorliegen kann bzw. muss.


art-decor

Confluence

Semantische CodierungDamit Computersysteme reale Informationen aus der Medizin abbilden und kommunizieren können, werden sie in den MIOs mit eindeutigen Codes versehen. Dafür gibt es verschiedene Terminologien, mit denen wir unterschiedliche Bereiche aus der Medizin darstellen können.

SNOMED CT®

Bei Bedarf zusätzlich  LOINC®, ICD, ATC.

Excel

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Confluence

Technische Spezifikation

Um die syntaktische Interoperabilität und damit den Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen zu ermöglichen, werden die Inhalte des MIO (Informationsmodell + Codes) unter Nutzung von FHIR® spezifiziert. Das Ergebnis wird einer einer technischen Repräsentation dargestellt.

Die technische Spezifikation ist auch das Arbeitspaket, welches von der KBV festgelegt wird.  

FHIR®

forge

Simplifier

Confluence