Auf dieser Seite finden Sie drei fiktive Beispiele für die Anwendung des MIO KH-Entlassbrief. Die vorgestellten Szenarien und Personen sind rein fiktiv und dienen dazu, beispielhaft den Zusammenhang zwischen den im digitalen KH-Entlassbrief eingetragenen Informationen und den entsprechenden FHIR®-Ressourcen aufzuzeigen.
Beispiel 1 - Orthopädischer Fall
Frau Paul ist 67 Jahre alt und klagte bereits seit längerem über Schmerzen in der rechten Leiste. Daraufhin erhielt sie von ihrer behandelnden Orthopädin eine Einweisung für eine Krankenhausbehandlung aufgrund einer diagnostizierten Coxarthrose. Frau Paul befand sich insgesamt 6 Tage in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in stationärer Behandlung. Während des Aufenthalts wurde ihr eine Totalendoprothese implantiert. Der stationäre Aufenthalt verlief komplikationslos, sodass Frau Paul mit Unterarmgehstützen in die eigene Häuslichkeit entlassen werden konnte.
Die FHIR®-Ressourcen für dieses Beispiel befinden sich auf GitHub.
Beispiel 2 - Kardiologischer Fall
Das zweite hier aufgeführte fiktive Beispiel betrifft einen 81-jährigen Patienten in stabilem Allgemeinzustand. Die stationäre Aufnahme des Patienten erfolgte geplant zur Herzkatheteruntersuchung aufgrund einer koronaren Herzerkrankung. Die Herzkatheteruntersuchung erfolgte stationär am 23.06.2022. Der postinterventionelle Verlauf gestaltete sich komplikationslos. Der Patient konnte am 24.06.2022 beschwerdefrei entlassen werden.
Die FHIR®-Ressourcen für dieses Beispiel befinden sich auf GitHub.
Beispiel 3 - Minimalbeispiel
Das dritte hier aufgeführte fiktive Beispiel entspricht dem Verlauf aus Beispiel 1, wobei nur verpflichtende Informationen im Datenmodell hinterlegt wurden.
Die FHIR®-Ressourcen für dieses Beispiel befinden sich auf GitHub.
Kommentierungen
-
-
Key
-
KHE1X0X0-36
-
Erstellt
-
15.12.2022
-
Name
-
Jessica Eismann-Schweimler
-
Organisation
-
Hausärzte im Kaiserstuhl
-
Zusammenfassung
-
Hinweis auf Kontakt zum Entlassmanagement nicht ausreichend
-
Beschreibung
-
Es muss für die Hausärztin klar dokumentiert werden, was mit dem Entlassmanagement besprochen wurde und in welchem Zustand die Patient*in wohin entlassen wird (erfolgte eine Pflegegradeinstufung? Ist eine Reha geplant? Ist die Patient*in arbeitsunfähig? Ist eine Minderung der Erwerbsfähigkeit beantragt worden? Kommt der soziale Pflegedienst? Wurde die häusliche Versorgung optimiert? Warum nicht? Wurde eine Kurzzeitpflege oder ein Langzeitpflegeplatz organisiert? In welchem Ort? Wer übernimmt in diesem Falle die weitere hausärztliche Versorgung? In die Verantwortung welcher ärztlichen Kollegin wurde die Patient*in entlassen?)
-