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In diesem Element wird der Identifier (Identifikator) für die Person eingetragen. Der Identifikator kann aus diversen Quellen stammen.

Kardinalität und Konformität:

%1.2.276.0.76.3.1.1.5.5.10.2.2081_scenarioCardinalityConformity%
SZENARIOKARDINALITÄTKONFORMITÄT
Die Erläuterungen zu den Konformitäten und Kardinalitäten finden Sie unter: Glossar, Update

LDT2 Ergänzende Beschreibung:

FK 3119,

10-stellige unveränderliche Teil (Versicherten-ID) der eGK Krankenversichertennummer.

Die Berechnung der Prüfziffer der Versicherten-ID erfolgt nach dem Schema der Anlage 1 der Richtlinie "Organisatorische und technische Richtlinien zur Nutzung der

Versicherungsnummer nach §147 SGB VI bei Einführung einer neuen Krankenversichertennummer nach §290 SGB V, Version 1.5". Die Prüfziffer wird mit einem Modulo-10-Verfahren ermittelt. Der Buchstabe wird dabei durch eine zweistellige Zahl ersetzt, das A mit 01, das B mit 02, …, und das Z mit 26. Die Ziffern werden von links nach rechts abwechselnd mit 1 und 2 multipliziert. Es erfolgt eine Quersummenbildung der einzelnen Produkte, mit anschließender Summenbildung der Quersummen. Die Prüfziffer ergibt sich aus der Differenz dieser Zahl zu 10 bzw. zum nächsten Vielfachen von 10.

Beim Ersatzverfahren oder beim Scannen von gedruckten Patientenstammdaten (z. B. Überweisungsschein im Labor) kann eine Überprüfung zur Vermeidung von Tipp- bzw. Lesefehlern (OCR) erfolgen.

LDT3:

FK 3119, Versicherten_ID (alnum)
FK 3105, Versichertennummer (alnum)
FK 3000 Patientennummer (alnum)

LDT3 Ergänzende Beschreibung:

FK 3119, 10-stellige unveränderliche (Versicherten-ID) der eGK-Krankenversichertennummer Die Berechnung der Prüfziffer der Versicherten-ID erfolgt nach dem Schema der Anlage 1 der Richtlinie "Organisatorische und technische Richtlinien zur Nutzung der Versicherungsnummer nach §147 SGB VI bei Einführung einer neuen Krankenversichertennummer nach § 290 SGB V, Version 1.5". Die Prüfziffer wird mit einem Modulo-10-Verfahren ermittelt. Der Buchstabe wird dabei durch eine zweistellige Zahl ersetzt, das A mit 01, das B mit 02, …, und das Z mit 26. Die Ziffern werden von links nach rechts abwechselnd mit 1 und 2 multipliziert. Es erfolgt eine Quersummenbildung der einzelnen Produkte, mit anschließender Summenbildung der Quersummen. Die Prüfziffer ergibt sich aus der Differenz dieser Zahl zu 10 bzw. zum nächsten Vielfachen von 10. Beim Ersatzverfahren oder beim Scannen von gedruckten Patientenstammdaten (z. B. Überweisungsschein im Labor) kann eine Überprüfung zur Vermeidung von Tipp- bzw. Lesefehlern (OCR) erfolgen.

FK 3105, Die Krankenversichertennummer ist Bestandteil der Daten, die auf der Krankenversicherungskarte (nicht eGK) enthalten sind und wird benötigt, damit Leistungserbringer mit der zuständigen Krankenkasse abrechnen können.

FK 3000, Eindeutige Patientenkennung des Primärsystems

LDT2:

FK 3119, Versicherten_ID (n)
FK 3105, Versichertennummer (n)

FHIR®-Mapping: %KBV_PR_MIO_LAB_Patient|KBV_PR_MIO_LAB_Patient.identifier%


2.1.4.1.1 VersichertenID_GKV

Unveränderlicher Teil der einheitlichen Krankenversicherungsnummer der GKV gemäß § 290 SGB V.

Die 10-stellige Zeichenfolge beginnt mit einem zufällig vergebenen Großbuchstaben, darauf folgen 8 zufällige Ziffern. Das 10. Zeichen ist eine Prüfziffer.

Kardinalität und Konformität:

%1.2.276.0.76.3.1.1.5.5.10.2.2082_scenarioCardinalityConformity%
SZENARIOKARDINALITÄTKONFORMITÄT
Die Erläuterungen zu den Konformitäten und Kardinalitäten finden Sie unter: Glossar, Update

Terminologie-Assoziation:

CODEBEZEICHNUNG IM CodesystemCodesystem
GKVGesetzliche KrankenversicherungIdentifierTypeDeBasis

FHIR®-Mapping: %KBV_PR_MIO_LAB_Patient|KBV_PR_MIO_LAB_Patient.identifier:versichertenId_GKV%

Wert: Identifier (10 - 10 Zeichen)


2.1.4.1.2 Versichertennummer_KVK

Versichertennummer der Krankenversichertenkarte (KVK).

Kardinalität und Konformität:

%1.2.276.0.76.3.1.1.5.5.10.2.2083_scenarioCardinalityConformity%
SZENARIOKARDINALITÄTKONFORMITÄT
Die Erläuterungen zu den Konformitäten und Kardinalitäten finden Sie unter: Glossar, Update

Terminologie-Assoziation:

CODEBEZEICHNUNG IM CodesystemCodesystem
kvkKrankenversichertenkarteKBV_CS_Base_Identifier_Type

FHIR®-Mapping: %KBV_PR_MIO_LAB_Patient|KBV_PR_MIO_LAB_Patient.identifier:versichertennummer_kvk%

Wert: Identifier (6 - 12 Zeichen)


2.1.4.1.3 VersichertenID_PKV

Wichtiger Hinweis: Dieser Identifier wird durch einen gemeinsamen Identifier (VersichertenID_GKV und PKV) ersetzt bzw. der Identifier VersichertenID_GKV wird erweitert. Alte Instanzen, die den hier aufgeführten Identifier genutzt haben, müssen nicht zwangsläufig geändert werden, da der neue Identifier auch die bereits existierenden Umsetzungen/Instanzen dieses Identifiers fehlerfrei mit einschließt. Diese Änderung wird allerdings erst mit der Version 1.5.0 der HL7-Basis vollständig realisiert. Aus diesem Grund bleibt der Identifier noch formal erhalten, allerdings sollte dieser nicht mehr aktiv genutzt werden.

Kardinalität und Konformität:

%1.2.276.0.76.3.1.1.5.5.10.2.2084_scenarioCardinalityConformity%
SZENARIOKARDINALITÄTKONFORMITÄT
Die Erläuterungen zu den Konformitäten und Kardinalitäten finden Sie unter: Glossar, Update

Terminologie-Assoziation:

CODEBEZEICHNUNG IM CodesystemCodesystem
PKVPrivate KrankenversicherungIdentifierTypeDeBasis

FHIR®-Mapping: %KBV_PR_MIO_LAB_Patient|KBV_PR_MIO_LAB_Patient.identifier:versichertenId_PKV%

Wert: Identifier (10 - 10 Zeichen)


2.1.4.1.4 Versichertennummer_PKV

Identifikator für eine Privatversichertennummer.

Kardinalität und Konformität:

%1.2.276.0.76.3.1.1.5.5.10.2.2085_scenarioCardinalityConformity%
SZENARIOKARDINALITÄTKONFORMITÄT
Die Erläuterungen zu den Konformitäten und Kardinalitäten finden Sie unter: Glossar, Update

Terminologie-Assoziation:

CODEBEZEICHNUNG IM CodesystemCodesystem
PKVPrivate KrankenversicherungIdentifierTypeDeBasis

FHIR®-Mapping: %KBV_PR_MIO_LAB_Patient|KBV_PR_MIO_LAB_Patient.identifier:versichertennummer_pkv%

Wert: Identifier


2.1.4.1.5 PID

Abbildung einer organisationsspezifischen Patienten-ID.

Die PID kann beispielsweise als Identifikator verwendet werden, wenn eine einsendende Praxis den Laborbefund in pseudonymisierter Form übermittelt bekommen möchte. Nach welchen Regeln und mit welchem Identifier ein pseudonymisierter Laborbefund übermittelt wird, wäre in solcher Konstellation Gegenstand einer Einzelabstimmung zwischen Praxis und Labor.

Kardinalität und Konformität:

%1.2.276.0.76.3.1.1.5.5.10.2.2086_scenarioCardinalityConformity%
SZENARIOKARDINALITÄTKONFORMITÄT
Die Erläuterungen zu den Konformitäten und Kardinalitäten finden Sie unter: Glossar, Update

Operationalisierungshinweis:

Wenn kein organisationsspezifisches System angegeben wird, sollte die PID einer UUID (Universally Unique Identifier) entsprechen, sodass dieser global eindeutig ist. Es sollte in vorgehenden Instanzen überprüft werden, ob bereits eine UUID vergeben worden ist.

Terminologie-Assoziation:

CODEBEZEICHNUNG IM CodesystemCodesystem
MRMedical record numberIdentifier type

FHIR®-Mapping: %KBV_PR_MIO_LAB_Patient|KBV_PR_MIO_LAB_Patient.identifier:pid%

Wert: Identifier


2.1.4.1.6 Reisepassnummer

Hier wird die Reisepassnummer angegeben.

Kardinalität und Konformität:

%1.2.276.0.76.3.1.1.5.5.10.2.2087_scenarioCardinalityConformity%
SZENARIOKARDINALITÄTKONFORMITÄT
Die Erläuterungen zu den Konformitäten und Kardinalitäten finden Sie unter: Glossar, Update

Rationale:

Die Reisepassnummer kann in medizinischen Dokumenten mit internationaler Verwendbarkeit enthalten sein, z. B. im International Certificate of Vaccination der WHO, in dem sie für Reiseimpfungen - wie etwa Gelbfieber - relevant ist.

Terminologie-Assoziation:

CODEBEZEICHNUNG IM CodesystemCodesystem
PPNPassport numberIdentifier type

FHIR®-Mapping: %KBV_PR_MIO_LAB_Patient|KBV_PR_MIO_LAB_Patient.identifier:reisepassnummer%

Wert: Identifier