FACHLICHE QS Dr. Lea Botermann
Operationalisierunghinweise sind als Kommentare, die im Rahmen der Softwareumsetzung hilfreich sein können, gedacht. Sie richten sich dementsprechend an die Softwarehersteller. Auf dieser Seite sind Operationalisierungshinweise zusammengetragen, die keinem einzelnen Informationselement zugeordnet werden können.
Das Papier-U-Heft als Checkliste zur Dokumentation pathologischer Befunde
Das Kinderuntersuchungsheft hat Vorsorgecharakter. Dies bedingt, dass keine Diagnosen erfasst werden, sondern Befunden erhoben werden die vor dem Eintreten einer Erkrankung eine rechtzeitige Intervention ermöglichen sollen. Dementsprechend haben wir Datenfelder wie "Herztöne" im Papierdokument semantisch mit "abnormale Herztöne" im digitalen Dokument gleichzusetzen sind.
Der Datentyp "Boolean" im Papier-U-Heft gegenüber der Nutzung des Datentyp "Code" im digitalen U-Heft
Bei der U1 ist Ödeme als Boolean und hier enthalten im ValueSet, aber eigentlich im U-Heft auch als Boolean. Das Thema "Ankreuzfelder" sollte in einer Operationalisierungsempfehlung erläutert werden. ...
Datentechnische Begrenzung von Freitextfelder
Wir verwenden für den syntaktischen Standard HL7 FHIR® Release 4. Die Vorgaben des Standard Data Capture (SDC) bedingt, dass die Menge an Buchstaben in Freitextfeldern nicht die Größe von einem Megabyte überschreiten darf. Dies würde rechnerisch 2²⁰ Buchstaben entsprechen (1048576 Characters). Zum Vergleich kann die Gesamtzahl der Buchstaben im Untersuchungsheft herangezogen werden. Diese beträgt 77209 Buchstaben.