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Operationalisierunghinweise sind als Kommentare, die im Rahmen der Softwareumsetzung hilfreich sein können, gedacht. Sie richten sich dementsprechend an die Softwarehersteller. Auf dieser Seite sind Operationalisierungshinweise zusammengetragen, die keinem einzelnen Informationselement zugeordnet werden können.


Die Umsetzung der Ankreuzfelder im Papier-U-Heft gegenüber der Nutzung im digitalen U-Heft

Die Übertragung von Inhalten aus Papierdokumenten in die digitale Welt stellt eine Herausforderung dar. Im Kinderuntersuchungsheft sind zahlreiche "Ankreuzfelder" vorhanden. Die verschiedenen Ankreuzfelder des U-Hefts sind zum Teil als Value Sets dargestellt, wobei die Auswahl eines Wertes einem Boolean mit der Ausprägung True entspricht (äquivalent eines angekreuzten Kästchens).

Beispiel der Untersuchung von Thorax, Lunge und Atemwegen in der U3: 5.5.3 U3 - Untersuchung, Phase I


Sollten Auffälligkeiten bzgl. der Atemfrequenz vorliegen, dann wird im Papierdokument das Feld "Atemfrequenz" angekreuzt. Im Umkehrschluss wäre ein nicht angekreuztes Feld als unauffällige Atemfrequenz oder nicht untersuchte Atemfrequenz zu deuten.

Datentechnische Begrenzung von Freitextfelder

Wir verwenden als syntaktischen Standard HL7 FHIR® Release 4. Die Vorgaben des Standard Data Capture (SDC) bedingen, dass die Menge an Buchstaben in Freitextfeldern nicht die Größe von einem Megabyte überschreiten darf. Dies würde rechnerisch 2²⁰ Buchstaben entsprechen (1.048.576 Characters). Zum Vergleich kann die Gesamtzahl der Buchstaben im Untersuchungsheft herangezogen werden. Diese beträgt 77.209 Buchstaben.